Fehlender Weitblick – von klimafreundlicher Mobilitätsstrategie keine Spur

Die SBB haben die Klimawandeldebatte immer noch nicht kapiert: umweltfreundliche Mobilität muss günstiger sein als der motorisierte Individualverkehr, der nicht nur CO2 sondern auch enorme Kosten durch Staus und zu Betonierung der Landschaft produziert. Das GA für U25 und das Tages-GA abzuschaffen ist so ziemlich das falscheste was die SBB machen können.

Im Moment scheinen bei der SBB nur noch die Ticketpreise und der Lohn von CEO Meyer zu steigen. Dafür werden die Verlässlichkeit und der Service immer schlechter. Meyer ist schlicht eine Fehlbesetzung, der hat schon in Deutschland geholfen die S-Bahn Berlin herunter zu wirtschaften.

Es ist nur zu hoffen, dass die Politik diese geist- und sinnlose Politik stoppt.

https://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/bericht-das-ga-wird-viel-teurer/story/21363763

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Nachtzüge mit grosser Nachfrage – SBB stellen sich taub

Beim Thema Nachtzüge schlafen die SBB. Sie kümmern sich lieber um digitales Ticketing und der Chef schaut, dass sein Bonus stimmt. Die Politik müsste hier mal Dampf machen. Die Schweiz wäre als Drehkreuz für Nachtzüge prädestiniert, die Nachfrage offenbar hoch. Was die Passagiere möchten, interessiert die SBB aber schon lange nicht mehr.

Aber es fehlt auch auf europäischer Ebene an einer kohärenten Bahnpolitik. Die europäische Bahnagentur ERA ist faktisch eine Liberalisierungsbehörde welche im Wettbewerb das Heilmittel sieht (Resultat siehe England). Eine Bahnpolitik welche die Interessen der BenutzerInnen im Fokus hat und die Bahn als ein wichtiger Teil einer Klimapolitik sieht? Fehlanzeige.

https://www.tagesanzeiger.ch/reisen/standard/das-angebliche-auslaufmodellist-ausgebucht/story/22275987

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Samthandschuhe für die ganz Reichen

Bei Sozialhilfebezüger*innen wird ganz genau hingeschaut, ob sie nicht unrechtmässig staatliche Leistungen beziehen. Das ist soweit auch in Ordnung. Warum aber bei Personen mit Pauschalbesteuerungen nicht mal die gesetzlichen Mindestanforderungen angewendet werden zeigt, dass offenbar auch in der Schweiz noch immer mit unterschiedlichen Ellen gemessen wird.

https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/ein-steuertrick-fuer-milliardaere/story/10356417

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Landschaftspflege?

Die einfachste und günstigste Massnahme den Lärm an der Quelle zu bekämpfen wäre eine Temporeduktion. Stattdessen soll Tempo 30 auf den Hauptverkehrsachsen grundsätzlich verboten werden. Das würde heissen, diese Strassenabschnitte werden mit teuren und hässlichen Lärmschutzwänden verunstaltet. Das ist dann wohl Landschaftsschutz à la SVP/FDP…..

https://www.badenertagblatt.ch/schweiz/die-unendliche-strassenlaermgeschichte-noch-immer-leben-11-millionen-schweizer-ueber-dem-grenzwert-134270608

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Weniger Tempo schützt Leben – und bringt Lebensqualität

Die aktuelle Verkehrsunfallstatistik des Kantons Aargau zeigt: Tempo 30 bringt nicht nur mehr Lebensqualität sondern auch weniger Tote und Verletzte im Strassenverkehr.

https://www.badenertagblatt.ch/aargau/kanton-aargau/fast-zehnmal-weniger-todesopfer-als-1970-aber-mehr-schwerverletzte-auf-fussgaengerstreifen-134260668

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Klimaschutz war gestern – heute werden wieder Strassen gebaut…

Angesichts der Klimastreiks von Jugendlichen und den bevorstehenden Wahlen haben auch Parteien die bisher gegenüber Klima-Massnahmen resistent waren die grüne Flagge gehisst.

Aber schon beim ersten Lackmustest zeigt sich: Alles nur Fake! Der milliardenschwere schwere Ausbau der Nationalstrassen wird sogar noch aufgestockt. Weil: Klima hat ja mit Mobilität nichts zu tun…….

https://www.nzz.ch/schweiz/autobahn-ausbau-der-nationalrat-gibt-gas-und-verfaehrt-sich-ld.1466278

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Rheinbrücke würde Verkehrsprobleme verschärfen

Eine neue Brücke bei Waldshut/Koblenz wird die bestehenden Verkehrsprobleme nicht lösen, sondern nur verschärfen. Das dies sogar ein SVP-Nationalrat erkennt ist erfreulich. Mit einer neuen Brücke wird der Lastwagenverkehr auf beiden Seiten zunehmen und die Strassen bis in die umliegenden Dörfer belasten. Mengenmässig grösser ist das Problem aber bei den Personenwagen. Und hier liegt das Problem hauptsächlich bei den Einkaufstouristen aus der Schweiz und den Autopendler aus Deutschland. Klimaschutz ist ein Gebot der Zeit. Bevor jetzt wieder viel Beton angerührt wird, sollten beide Seiten über andere, umweltgerechtere Massnahmen nachdenken. Oase wird das Problem auch nicht lösen, sondern für viele Gemeinden im Siggenthal die Situation verschlimmern.

Zu seiner Zeit als Stadtammann von Baden hatte der heutige Regierungsrat Attiger die Idee eines P+R Projektes in Waldshut angedacht an welchem sich die Schweiz beteiligen könnte. Zugleich müsste auf Schweizer Seite etwas ähnlich in Koblenz gemacht werden. Zusammen mit dem besseren Bahnangebot könnte damit das Problem auf der bestehenden Brücke gemildert werden und auf eine neue Brücke die neue Probleme schafft könnte verzichtet werden.

Jürg Caflisch, Präsident VCS Aargau

(Leserbrief Aargauerzeitung vom 15. Februar 2019)

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Klimademo

Klimademo 2. Februar 2019 Zürich

Über 10’000 Menschen demonstrieren für eine griffige Klimapolitik. Ich habe noch keine altersmässig so durchmischte Demonstration erlebt!

 

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VCS erreicht vernünftige Parkplatzbewirtschaftung im Tivoli Spreitenbach

Nach langen Verhandlungen konnten sich der VCS Aargau und die Grundeigentümer im Tivoli Garten Spreichenbach (Migros und CS) auf eine Lösung einigen. Zuvor hatte das Bundesgericht entschieden, dass als Perimeter für eine Umweltverträglichkeitsprüfung neben dem Tivoli auch die Gebiete Shoppi, Limmatpart und Umweltareana als Grundlage dienen müssen. Als einer der zentralen Anliegen des VCS wird mit der Eröffnung der Limmattalbahn eine Parkgebühr von CHF 2.00 ab der 1. Stunde gelten. Der VCS erhofft sich von dieser Massnahme zusammen mit der Limmattalbahn eine Verbesserung des Modalsplits (Anteile ÖV / Autoverkehr am Gesamtverkehrsaufkommen).

https://www.badenertagblatt.ch/aargau/baden/einigung-bei-tivoli-garten-die-limmattalbahn-haltestelle-kann-kommen-133967357

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Bundesverwaltungsgericht gibt VCS recht

In Sachen Pannenstreifennutzung hat das Bundesverwaltungsgericht die Ansicht des VCS Aargau und beider Basel gestützt, dass für die Pannenstreifennutzung eine Umwelt-verträglichkeitsprüfung nötig ist. Damit widerspricht das Gericht dem Astra und dem UVEK.

https://www.badenertagblatt.ch/wirtschaft/vcs-siegt-mit-beschwerde-wegen-umnutzung-von-pannenstreifen-im-baselbiet-und-fricktal-133997796

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